The Dorf – das Festival
„Lore Lay“Lore Lay lässt den Steinbruch zur Rheinschlucht werden. Zwischen sirenenhaften Gesängen, treibenden Papierbooten und aufbrandenden Soundwellen erklingt eine poetische Klangperformance über Verführung, Strömung und Schiffbruch.
siren-monologues (Oona Kastner)
in einem abgedunkelten raum (die zuhörer bekommen an der eingangstür eine ausgenschlafmaske) inszeniert ein dorf-mitglied nach dem anderen eine sirens-solo-performance. die sirens fallen reihum ineinander.
The Dorf
Dieses XXL Orchester ist ein fluider, super–exciting live act, beschreibt sich selbst als „soziale Skulptur“ und ist seit annähernd 20 Jahren unterwegs.80 Musiker:innen haben diesemsOrchester mitgeformt, das bei Konzerten mit ca. 25 Leuten aufspielt. The Dorf funktioniert wie ein Vogelschwarm, der gen Süden zieht – mit äusserst effizienter innerer Orientierung und einem klaren Ziel vor Augen – ein Baum, auf dem alle gemeinsam zwitschern können. In einer Vielzahl von Konzerten hat sich eine einzigartige Kommunikationskultur gebildet, die das eigentliche Geheimnis dieser Band ausmacht – es geht ums Grosse und Ganze. Die Musik ist multistilistisch, nicht-idiomatisch, unterhaltsam aber komplex. The Dorf ist eine ausgesprochene Live Band und hat circa 300 Konzerte gespielt, diverse davon auf internationalen Festivals.Jazz, Improvisation, Punk und Neue Musik,- entschieden nicht-idiomatisch – vielschichtig, diskontinuierlich aber folgerichtig – unterhaltsam aber kompliziert – alles, was man von Kunst erwarten könnte, allerdings angreifbar.Regelmäßig gibt es „Auswärtsspiele“, internationale Festivaleinladungen und Specials mit neuen Projekten (unvergessen z.B.: The Dorf plays Ummagumma im Rahmen der Pink-Floyd-Ausstellung). Die kreative und auch soziokulturelle Arbeit des Ensembles wurde im Kinofilm „Jazzsoup“ dokumentiert, der 2013 in zahlreichen Kinos in NRW zu sehen war. Inzwischen hat sich um das Dorf ein regelrechter Kosmos entwickelt, aus dem u.a. das Label Umland Records entstanden ist. Motto ist: Utopian Beats mit Ambient-Sounds, Improv und immer einer Prise Krautrock. Musikalisch grenzüberschreitend, raumfüllend, druckvoll, phantasiereich, auch irritierend, aber immer überraschend.
Gäste waren Musiker:innen wie Tomeka Reid, Caspar Broetzmann, Joachim Kuhn, Mambo Kurt„this is not a band – it’s a village“
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